Des Kaisers Bad in Tiroler Hand

Auf Einladung von Schönbrunner Bad-Chef Sepp Ebenbichler und seiner Frau Doris
feierte das Business-Netzwerk der TirolerInnen in Wien, Club Tirol, sein
Sommerfest traditionellerweise im Schönbrunner Bad. Das kaiserliche Erbe
genießt seit gut einem Jahr die volle Konzentration des Tiroler Multitalents
und präsentiert sich immer noch schöner und gepflegter. Immerhin legte der ehemalige Bankdirektor und
Geschäftsführer der Marchfelder Burgen- und Schlössergesellschaft sein
Vizerektorat der VET MED vor gut einem Jahr freiwillig zurück, um seiner wahren
Begeisterung zu leben: seiner Familie und dem Schönbrunner Bad, das seine
Familie seit 2000 führt. Kein Wunder, dass sich rund hundert TirolerInnen Wiens
schönstes Bad nicht entgehen ließen. Wenn auch die Abendtemperaturen nicht zum
Schwimmen animierten, so doch zum Samba-Tanzen. Wenig überraschend, dass Wiens
coolster „Bademeister" auch dabei gute Figur macht! Und die heurige Badesaison?
„In zwei Monaten vier Badetage. Als Schwimmbad-Betreiber brauchst vor allem
gute Nerven!"

Das Bad mit kaiserlichem Flair

Bereits 1838 wurde das Bad urkundlich erwähnt. Kaiser Franz Josef hat damals
als Kind seinem Bruder Maximilian einen Brief geschrieben, in welchem er mitgeteilt
hat, dass er sich den ganzen Tag im Wasserreservoir des Obelisken, nunmehr
Schwimmbad, aufgehalten hat. Um die Jahrhundertwende wurde eine kaiserliche
Schwimmschule eingerichtet. Im Jahre 1975 wurde das Bad generalsaniert und der
Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

Im Jahre 2000/01 wurde das Bad auf den neuesten Stand der Technik umgebaut und
mit einer modernen Wasseraufbereitungsanlage ausgestattet. Seitdem wird das Bad
privat von der Fa. WEB43 unter der Führung des 15 fachen Schwimmstaatsmeisters
Marco Ebenbichler geführt.

 

 

Martino Hammerle-Bortolotti reüssiert vor vollem Haus bei seinem Konzert auf Schloß Valtice mit dem Tschechischen Philharmonischen Chor Brünn. Gratulation!

Neben Club Tirol Vorstandsmitglied Mag. Renate Danler konnten auch Dr.Erhard Busek, Presselady Anneliese Rohrer sowie Gregor Gabel,Generaldirektor von Vetropack Moravia Glass und der Bürgermeister der Stadt Valtice begrüßt werden.

 

Freie Grundlagenforschung in medizinischem Umfeld, um neue Therapie- und Diagnoseansätze vor allem bei Krebs, Entzündungen und immunologischen Erkrankungen zu entwickeln, damit profiliert sich das CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften seit Jahren international unter seinem charismatischen wissenschaftlichen Leiter Univ. Prof. Dr. Giulio Superti-Furga. Im Zentrum der Diskussion beim Club Tirol-Besuch stand jedoch Superti-Furgas bemerkenswerte Strategie, Innovationsklima bewusst mit Unterstützung von Künstlern zu entwickeln. Überzeugend: die neue CeMM Time Capsula als Befreiungsraum von tagtäglichem Leistungsdruck. Superti-Furga, Künstler Martin Walde und Club Tirol-Kunstexperte Stefan Rothleitner stellten sie vor.

Ein Bibliothek-Oval, das einer Tablette ähnelt, mit 13.000 vollkommen leeren Notizheften in 20 Farben, die mit der Zahl der Aminosäuren assoziiert sind, die im menschlichen Genom kodiert sind. Künstler Martin Walde hat mit seiner Time Capsula eine Bibliothek für zweckfreie, zwanglos einzutragende Inhalte eingerichtet, ein langfristiges Gedächtnis des CeMM, geschaffen als „Befreiungsraum“ für Wissenschaftler. Hier kann jeder abschalten oder auf 1,6 Mio. Seiten Notizen hinterlassen. Inhalte können – wenn überhaupt – nur zufällig aufgefunden werden.

„Wir versuchen, die Welt neu zu sehen und neue Möglichkeiten anzudenken,“ sagt Superti-Furga. Im CeMM pflegt er bewusst eine „Kreativitäts-Kultur“, damit Denkraum für neue Ideen entsteht. Das beginnt schon mit der Glasfassade des Tirolers Peter Kogler und führt weiter zum Sitzungsraum „Brain Lounge“, wo es bewusst darum geht, querzudenken und neue Perspektiven einzunehmen. Daran mitgestaltet haben unter anderen die Tiroler Künstler Thomas Feuerstein, Peter Kogler, Martin Walde und Esther Stocker.

Im Rahmen seines Innovations-Schwerpunktes lud das Business-Netzwerk Club Tirol in Wien zur Auseinandersetzung mit dem „Innovationstreiber“ Lehre und Forschung in die Räume der Hypo Tirol Bank. Mit seiner Vorstellung von „Hochschule 4.0“ begeisterte der Rektor des Tiroler MCI, Prof. Dr. Andreas Altmann, klug moderiert von Hayek-Instituts-Präsidentin und Club Tirol-Vorstand Dr. Barbara Kolm.
 
Anders als Vorbilder wie Stanford, Harvard oder Cambridge, die in ihren Fernstudien-Gängen ihre online-StudentInnen teilweise kaum zu Gesicht bekommen, setzt Altmann, der „seine Universität hinter den sieben Bergen bei den sieben Zwergen“ in zwanzig Jahren zu bemerkenswerter Größe und Bedeutung geführt hat, vor allem am Beginn des Studiums auf Anwesenheitspflicht. „Wir haben uns dazu entschieden, dass man bei uns ein Studium nicht komplett online machen kann, denn wir sind der Meinung, dass es beim Studium um mehr geht als um reine Wissensvermittlung. Man lernt auch, Aufgaben zu bewältigen und da ist es wichtig, dass man Kommilitonen hat und sie auch kennt.“

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