Es war ein weltmeisterlicher Empfang unter dem Motto „Das Sportland Tirol – Platz der Weltmeister“, zu dem Tirols Landeshauptmann Günther Platter Exil-TirolerInnen und Tirol-FreundInnen in den Kursalon Wien lud. Mit dem Titel „TirolerInnen des Jahres 2016“ wurden Tirols erste Frau an der Spitze einer Universität, WU-Rektorin Univ. Prof. DI Dr. Edeltraud Hanappi-Egger und Ex-Slalom-As, erfolgreicher Unternehmer und Multimillionär Klaus Heidegger ausgezeichnet.  

Höhepunkt des sportlich-eleganten Weltmeister-Abends war die Verleihung der Auszeichnung „TirolerIn des Jahres“, die jährlich vom Business-Netzwerk Club Tirol in Wien verliehen wird. Club Tirol Präsident KR Mag. Julian Hadschieff freute sich, zwei in sehr unterschiedlichen Metiers erfolgreiche „TirolerInnen des Jahres“ zu präsentieren. Mit Hanappi-Egger fiel die Entscheidung der Jury auf eine der erfolgreichsten Tiroler Frauen im Universitätsbetrieb, deren bemerkenswerte wissenschaftliche Karriere 2015 mit der Ernennung zur Rektorin der Wirtschaftsuniversität Wien gewürdigt wurde. Die im Tiroler Außerfern aufgewachsene Wissenschaftlerin forscht auf dem Gebiet Gender und Diversity und ist die erste Frau an der Spitze der WU in deren mehr als 100-jährigen Geschichte. Seit 2016 ist Hanappi-Egger auch Vizepräsidentin der Österreichischen Universitätenkonferenz (uniko).

Klaus Heidegger verkörpert als Tiroler den „American Dream“. Der Tiroler Bergbauernbub erkämpfte Ende der siebziger, Anfang der achtziger Jahre zahlreiche Weltcupsiege im Slalom und Riesenslalom für Österreich und ging anschließend mit seiner Frau Jami Morse nach Amerika. Aus einem kleinen Drogerieladen seines Schwiegervaters Aaron entwickelten die beiden das Kosmetikimperium „Kiehl‘s“, das

sie 2000 für einen dreistelligen Millionen-Dollar-Betrag an L‘Oreál verkauften. Seither investiert Heidegger, der mit seiner Familie auf einer Ranch in Kalifornien lebt, weiter in innovative Unternehmen und kehrte 2016 mit der Nobel-Skimanufaktur „Foils“ in seine alte Heimat zurück.

„Unsere Jury beeindruckte an Hanappi-Egger, dass jene Frau, die wissenschaftlich über Gender forscht gleichzeitig selbst der lebende Beweis für eine starke, erfolgreiche und emanzipierte Frau in einer traditionellen Männer-Domäne ist. An Heidegger begeisterte, dass er, der bereits den Weg vom Bergbauernbub zum erfolgreichen Skiweltcupstar und Hotelier in Tirol beschritten hatte, alles hinter sich lässt. Er springt ins kalte Wasser und fängt über dem großen Teich nochmals von vorne an. Gemeinsam mit seiner Frau schafft er es, mit „Kiehl‘s“ eine Weltmarke zu etablieren,“ begründete Hadschieff die Entscheidung der Jury.

Beide „TirolerInnen des Jahres“ haben bemerkenswerte Leistungen erbracht, die weit über die Grenzen Tirols hinaus Anerkennung finden. Als sichtbares Zeichen ihrer Auszeichnung übergaben Platter und Hadschieff den „Rising Star“, den das Tiroler Vorzeigeunternehmen SWAROVSKI zur Verfügung stellt. Hadschieff dankte abschließend LH Günther Platter, Laudator Univ. Prof. Dr. Karlheinz Töchterle sowie SWAROVSKI und seiner Marketingleiterin Christiane Gasser.

Die Auszeichnung „TirolerIn des Jahres“ wurde bereits zum sechsten Mal vergeben. Die Preisträger bisher: das Eurovisions-Songcontest-Moderatoren-Trio Mirjam Weichselbraun, Alice Tumler und Andi Knoll (2015), Dr. Hans Peter Haselsteiner (2014), Vienna City Marathon-Chef Wolfgang Konrad (2013), Nationalökonom Univ. Prof. Dr. Christian Keuschnigg (2012), Künstlerin Univ. Prof. Mag. Eva Schlegel und Immobilien-Magnat René Benko (2011).

Beim Event gesehen:

BM Dr.in Sonja Hammerschmid

BM Univ. Prof. Dr. Wolfgang Brandstetter

BM Sebastian Kurz

Karlheinz Kopf, Zweiter Präsident des Nationalrates

Dr. Alexander Van der Bellen

Dr. Peter Mennel, ÖOC-Generalsekretär

Dr. Franz Fischler

                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                                     

Dr. Günther Ofner, Flughafen Wien

Generalstabschef General Othmar Commenda

Gen. Mjr. Bernhard Treibenreif, Kdt. EKO Cobra

Dr. Theo Thanner, Generaldir. Bundeswettbewerbsbehörde

KR Mag. Alexander Herzog, Obmann SVA

Dr. Werner Fasslabend

Martha Schultz, Vizepräs. WKÖ

Alice Tumler, Benni Hörtnagl

Josef Winkler, Promifriseur

Gebrüder Andreas und Wolfgang Linger, Rodel-Weltmeister und Olympiasieger

Mario Stecher, Nordischer Kombinierer, Olympiasieger und Weltmeister

Thomas Rohregger, Österr. Radrundfahrt-Sieger

Friedrich Pinter, ehem. Biathlet, Olympiasieger in der Staffel

Michael Hadschieff, ehem. Eisschnellläufer, Weltmeister

 

Tiroler Kunst? Nun, die gibt es laut dem Tiroler Kunsthistoriker

Erich Egg (1920 – 2008) nicht. Dafür war das Land im Gebirge bis in die

sechziger Jahre des letzten Jahrtausends hinein viel zu arm, als dass es eine

eigenständige Kunstszene entwickeln hätte können. „Dafür gibt es sehr viele

Tiroler Künstler, die sich über die Landesgrenzen hinaus Bedeutung

erkämpften. Heute leben viele der jungen Tiroler Künstler in Wien,“ bereitete

Tirols Landesrätin für Kultur, Dr. Beate Palfrader, den Boden auf für die

Präsentation eines neuen Kunst-Förderprojektes des Business-Netzwerkes

Club Tirol in Wien, das im Rahmen der Finissage Friedrich Biedermann und

Matthias Lechner präsentiert wurde.

In Zukunft werden in den Räumlichkeiten von HR-Scope in der Garnisongasse

3 junge, in Wien lebende Tiroler KünstlerInnen im Dialog mit KünstlerInnen

aus dem EU-Raum präsentiert.

Initiatoren des Projektes sind Personalentwicklerin MMag. Martina Scheiber (HR Scope),

PR-Beraterin Mag. Charlotte Sengthaler und ArtConsultant Mag. Stefan Rothleitner.

Club Tirol Präsident KR Mag. Julian Hadschieff und Vorstand Dr. Peter Kunz

begrüßten das Projekt und freuten sich über die Initiative.

Die Aussicht auf Wiens faszinierend beleuchtete Sehenswürdigkeiten vom Ringturm aus ist ebenso atemberaubend wie das Unternehmen, das hier seinen Firmensitz hat! Uneitel selbstbewusst überraschte Finanzvorstand Dr. Martin Simhandl kürzlich an die 70 Mitglieder des Business-Netzwerkes „Club Tirol“, die diesen Blick vom Ringturm erstmals genießen konnten, mit einer spannenden Darstellung der Vienna Insurance Group und einer brillanten Diagnose des europäischen Versicherungs- und Finanzmarktes.

190 Jahre jung, rund 50 Gesellschaften in 25 Ländern, ähnlich viele Marken und rund 23.000 Mitarbeiter, die VIG, zu der in Österreich unter anderem die Wiener Städtische Versicherung, die Donau Versicherung und die s-Versicherung zählen, hat sich vor allem in den letzten beiden Dekaden zum führenden Versicherungsspezialisten in Österreich sowie Zentral- und Osteuropa entwickelt. Wachstum bezieht die VIG derzeit aus Osteuropa, das man in den letzten Jahren behutsam mit eigenen Marken weiterentwickelt habe. Die Strategie des langen Atems in Osteuropa zeige nun Früchte und eröffne der VIG eine stabile und positive Zukunftsperspektive, sagte CFO Simhandl. Kritisch sieht Simhandl die Praktik der Zentralbanken – auch der EZB – nach Anleihen nun auch dazu überzugehen, Aktien von Unternehmen aufzukaufen. „Das kommt letztlich einer Verstaatlichung von Unternehmen gleich.“

Zum Erfolg der VIG trägt auch der Tiroler Dr. Hannes Gruber, VIG Treasury, bei. Bei ihm als Club Tirol Mitglied und bei Dr. Simhandl bedankte sich abschließend Club Tirol-Präsident KR Mag. Julian Hadschieff für die Einladung.

CT-Vorstandsmitglied Mag. Renate Danler moderierte anschließend die 3-Minuten-Präsentation von sieben Mitgliedern des Club Tirol. Harald Preyer und Pater Johannes Paul warben für das Burn out-Projekt „Oase Göttweig“, Ing. Reinhard Heiserer von „Jugend eine Welt“ für Freiwilligeneinsätze von Erwachsenen und Jugendlichen in Afrika, Asien und Lateinamerika, Mortimer Schulz stellte den Einsatz von Brennstoffzellen zur Energieversorgung in Haus und Auto vor, Mag. Kurt Schranz FairMoney Kostenmanagement für Dauerschuldverhältnisse, Mag. Pia Gailer und Josef Maier den neuen e-Brief der Post AG und Mag. Cornelia Auer die VERO Versicherungsmakler. Für den „Sager“ des Abends sorgte Dr. Falko Ducia, der als Bau- und Sprengmeister sowie vielfacher Experte und Sachverständiger rund um den Bau beeindruckte: „Wenn man ein Bauwerk sprengt, erfährt man viel über seine Konstruktion…“

Der Club Tirol bedankt sich bei Dr. Hannes Gruber und CFO Dr. Martin Simhandl für den spannenden Abend und die großzügige Einladung!

 

Club Tirol präsentierte erstmals "seine" Tiroler Künstler
 
Es war ein stilvoller Auftakt, mit dem der Club Tirol in Wien kürzlich in
den Herbst startete: Erstmals präsentierte das Tiroler Business-Netzwerk mit Friedrich
Biedermann und Matthias Lechner zwei seiner Tiroler Künstler in Wien. Den geeigneten
Rahmen dazu bildeten die großzügigen Räumlichkeiten der Personalberatung HR-SCOPE
der Tirolerin Martina Scheiber, welche sich als Mitveranstalterin einbrachte und nach
Herbert Fuchs zum zweitenmal Tiroler Kunst präsentierte. Die spannende Ausstellung, die
zwei komplett unterschiedliche Positionen der zeitgenössischen Kunst zeigt, wurde von
den Gästen mit großem Interesse aufgenommen.

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