Tiroler Kunst? Nun, die gibt es laut dem Tiroler Kunsthistoriker

Erich Egg (1920 – 2008) nicht. Dafür war das Land im Gebirge bis in die

sechziger Jahre des letzten Jahrtausends hinein viel zu arm, als dass es eine

eigenständige Kunstszene entwickeln hätte können. „Dafür gibt es sehr viele

Tiroler Künstler, die sich über die Landesgrenzen hinaus Bedeutung

erkämpften. Heute leben viele der jungen Tiroler Künstler in Wien,“ bereitete

Tirols Landesrätin für Kultur, Dr. Beate Palfrader, den Boden auf für die

Präsentation eines neuen Kunst-Förderprojektes des Business-Netzwerkes

Club Tirol in Wien, das im Rahmen der Finissage Friedrich Biedermann und

Matthias Lechner präsentiert wurde.

In Zukunft werden in den Räumlichkeiten von HR-Scope in der Garnisongasse

3 junge, in Wien lebende Tiroler KünstlerInnen im Dialog mit KünstlerInnen

aus dem EU-Raum präsentiert.

Initiatoren des Projektes sind Personalentwicklerin MMag. Martina Scheiber (HR Scope),

PR-Beraterin Mag. Charlotte Sengthaler und ArtConsultant Mag. Stefan Rothleitner.

Club Tirol Präsident KR Mag. Julian Hadschieff und Vorstand Dr. Peter Kunz

begrüßten das Projekt und freuten sich über die Initiative.

Die Aussicht auf Wiens faszinierend beleuchtete Sehenswürdigkeiten vom Ringturm aus ist ebenso atemberaubend wie das Unternehmen, das hier seinen Firmensitz hat! Uneitel selbstbewusst überraschte Finanzvorstand Dr. Martin Simhandl kürzlich an die 70 Mitglieder des Business-Netzwerkes „Club Tirol“, die diesen Blick vom Ringturm erstmals genießen konnten, mit einer spannenden Darstellung der Vienna Insurance Group und einer brillanten Diagnose des europäischen Versicherungs- und Finanzmarktes.

190 Jahre jung, rund 50 Gesellschaften in 25 Ländern, ähnlich viele Marken und rund 23.000 Mitarbeiter, die VIG, zu der in Österreich unter anderem die Wiener Städtische Versicherung, die Donau Versicherung und die s-Versicherung zählen, hat sich vor allem in den letzten beiden Dekaden zum führenden Versicherungsspezialisten in Österreich sowie Zentral- und Osteuropa entwickelt. Wachstum bezieht die VIG derzeit aus Osteuropa, das man in den letzten Jahren behutsam mit eigenen Marken weiterentwickelt habe. Die Strategie des langen Atems in Osteuropa zeige nun Früchte und eröffne der VIG eine stabile und positive Zukunftsperspektive, sagte CFO Simhandl. Kritisch sieht Simhandl die Praktik der Zentralbanken – auch der EZB – nach Anleihen nun auch dazu überzugehen, Aktien von Unternehmen aufzukaufen. „Das kommt letztlich einer Verstaatlichung von Unternehmen gleich.“

Zum Erfolg der VIG trägt auch der Tiroler Dr. Hannes Gruber, VIG Treasury, bei. Bei ihm als Club Tirol Mitglied und bei Dr. Simhandl bedankte sich abschließend Club Tirol-Präsident KR Mag. Julian Hadschieff für die Einladung.

CT-Vorstandsmitglied Mag. Renate Danler moderierte anschließend die 3-Minuten-Präsentation von sieben Mitgliedern des Club Tirol. Harald Preyer und Pater Johannes Paul warben für das Burn out-Projekt „Oase Göttweig“, Ing. Reinhard Heiserer von „Jugend eine Welt“ für Freiwilligeneinsätze von Erwachsenen und Jugendlichen in Afrika, Asien und Lateinamerika, Mortimer Schulz stellte den Einsatz von Brennstoffzellen zur Energieversorgung in Haus und Auto vor, Mag. Kurt Schranz FairMoney Kostenmanagement für Dauerschuldverhältnisse, Mag. Pia Gailer und Josef Maier den neuen e-Brief der Post AG und Mag. Cornelia Auer die VERO Versicherungsmakler. Für den „Sager“ des Abends sorgte Dr. Falko Ducia, der als Bau- und Sprengmeister sowie vielfacher Experte und Sachverständiger rund um den Bau beeindruckte: „Wenn man ein Bauwerk sprengt, erfährt man viel über seine Konstruktion…“

Der Club Tirol bedankt sich bei Dr. Hannes Gruber und CFO Dr. Martin Simhandl für den spannenden Abend und die großzügige Einladung!

 

Club Tirol präsentierte erstmals "seine" Tiroler Künstler
 
Es war ein stilvoller Auftakt, mit dem der Club Tirol in Wien kürzlich in
den Herbst startete: Erstmals präsentierte das Tiroler Business-Netzwerk mit Friedrich
Biedermann und Matthias Lechner zwei seiner Tiroler Künstler in Wien. Den geeigneten
Rahmen dazu bildeten die großzügigen Räumlichkeiten der Personalberatung HR-SCOPE
der Tirolerin Martina Scheiber, welche sich als Mitveranstalterin einbrachte und nach
Herbert Fuchs zum zweitenmal Tiroler Kunst präsentierte. Die spannende Ausstellung, die
zwei komplett unterschiedliche Positionen der zeitgenössischen Kunst zeigt, wurde von
den Gästen mit großem Interesse aufgenommen.

 

Kunstsommer-Auftakt für das Business-Netzwerk Club Tirol in Wien. Dr. Marianne Hussl-Hörmann, Kuratorin der Kunstausstellung Theodor von Hörmann im Leopoldmuseum, lud zu einer Spezialführung durch das Werk ihres UrUrgroßonkels und überraschte die Tiroler Kunstfreunde mit familiärem Insider-Wissen. Der in Imst/Tirol geborene Künstler, der als Begründer der Wiener Sezession gilt, war nicht nur in den damaligen Kunstmetropolen Wien, München und Paris zu Hause. Er begeisterte sich auch für die Gartenkunst und das Landleben, das er in seinem späteren Leben mit seiner Frau besonders genoss. Sommerliche Blüten- und Gartenmotive beherrschten daher auch seine späten Jahre.

Theodor von Hörmann (1840 – 1895) ist derzeit eine vielbeachtete Ausstellung im Leopoldmuseum gewidmet. Der 1840 in Imst/Tirol geborene Künstler wird als der „einzige Impressionist Österreichs“ und als „erster Secessionist Wiens“ bezeichnet. Als Gründungsvater der Wiener Secession hat er ihre Idee als Erster unnachgiebig und fordernd verfolgt, ihre Verwirklichung hat er aber nicht mehr erleben dürfen.

Ausgehend von einem kompromisslos objektiven Realismus setzte sich Hörmann in Paris vor Ort mit dem französischen Impressionismus und den modernen Themen der Stadt und der Jahreszeiten auseinander. Sein Werk ist daher ein lebendiges und eindrucksvolles Beispiel für das Ringen um eine neue Wahrnehmung und um adäquate malerische Lösungen an der Schwelle zur Moderne.

Die Ausstellung THEODOR VON HÖRMANN -Von Paris zur Secession ist noch bis 29.08.2016 im Leopoldmuseum zu sehen.

  

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